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Halle (Saale)

Bundestagskandidaten in der Diskussion übers Ankommen: Dialogkonferenz in Halle (Saale)

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Beim Partner in Halle (Salle), dem Verband der Migrantenorganisationen Halle e.V. (VeMo), diskutierten die Teilnehmenden der lokalen Dialogkonferenz politische Themen:

Bei der Podiumsdiskussion nahmen die Bundestagskandidat*innen Dr. Petra Sitte von die Linke, Gritt Michelmann von Bündnis 90/Die Grünen, Christoph Bernstiel von der CDU und Dr. Karamba Diaby von der SPD teil.

Das Publikum, darunter auch Geflüchtete und Migrant*innen, hatte die Möglichkeit, direkt mit den Bundestagskandidaten in Kontakt zu treten und die wichtigen Fragen zur Flüchtlings- und Migrationspolitik anzusprechen.

Themen waren dabei der Mangel an Sprachkursen, Bleibeperspektive, Arbeitserlaubnis, Wohnsituation und die damit einhergehende Perspektivlosigkeit. Mögliche Lösungen wurden in Abbau von bürokratische Hindernissen und einer schnellen Klärung des Flüchtlingsstatus/Aufenthaltsgenehmigung gesehen.

De Ergebnisse der einzelnen Dialogkonferenzen werden außerdem im November in Berlin zusammenzutragen.

Mehr Informationen gibt es auch im Artikel von Halle Spektrum.

Bei den Dialogkonferenzen können die Teilnehmenden ihre Forderungen und Beobachtungen (auch über die Sprechblasen) teilen.

Workshop „Wie reagieren auf rassistische Sprüche“ in Halle (Saale)

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Der im März ausgefallene Workshop ‚Wie reagieren auf rassistische Sprüche‘ des lokalen samo.fa Partners VeMo e.V. zusammen mit der Freiwilligen-Agentur Halle im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus wurde am 22. August nachgeholt.

Die ReferentInnen bildeten das Spektrum rechtsextremistischer Parolen und Anfeindungen zusammen mit den Teilnehmenden ab und bearbeiteten Fragen nach einem angemessen Umgang und Argumentationsstrukturen. Die Möglichkeiten und Grenzen des Engreifens bei (Alltags-)Rassismus waren genauso Thema wie die eigene Haltung dazu bewusst zu machen.

Vorher erarbeitete Gegenstrategien testeten die Teilnehmenden zum Beispiel in Rollenspielen.

Weitere Infos zu der Veranstaltung gibt es hier.

Vielfalt leben in der Kulturwerkstatt Grüne Villa

By | Geflüchtete: Neuer Alltag, Halle (Saale), Wohnen | No Comments

In der Grünen Villa in Halle-Neustadt zeigte sich am 12. August die kulturelle Vielfalt des Stadtteils. Das Projekt samo.fa hatte gemeinsam mit dem Aktionstheater Halle e.V. und dem Projekt House of Resources beim lokalen Partner VeMo e.V. zum interkulturellen Nachbarschaftsfest geladen.

Neben Kuchen und anderen Snacks aus Syrien, Ägypten, Armenien und Nigeria bildete auch das Programm des Fests die Vielfältigkeit der Nachbarschaft ab. So konnten die jüngeren Besucher selbst Lollis herstellen, töpfern und Beutel bedrucken. Außerdem konnten sie beim Mitmachzirkus jonglieren, balancierem und Jojo spielen oder beim Break-Dance-Workshop zu Hip-Hop-Beats tanzen.

Mehr Infos zur Kulturwerkstatt Grüne Villa gibt es hier.

Schwangeren- und Familienberatung für Migrantinnen

By | Gesundheit, Halle (Saale) | No Comments

Schwangerentreff von DaMigra und samo.fa

„Verhütung ist für mich Neuland“ sagt eine Teilnehmerin im heutigen vom Mut-Projekt bei DaMigra e.V. und dem Projekt samo.fa bei VeMo e.V. initiierten Schwangerentreffs. Was und wie man als Frau (kostenlos) verhüten kann, darüber informiert heute Frau Franziska Rehwald vom Projekt BIKO bei Pro Familia. Neben einem geschützten Raum für (werdende) Mütter mit und ohne Migrationshintergrund, referieren und informieren regelmäßig verschiedene Akteur*innen der Schwangeren- und Familienberatung.

Der Schwangerentreff findet seit April wöchentlich montags von 11-13:00 in Kooperation mit dem Mut-Projekt von DaMigra e.V. statt.

Den Flyer zur Veranstaltungsreihe gibt es hier.

Hintergründe

Hintergründe

Ärztinnen vor Ort

Schwangerenberatung vor Ort

Netzwerke von Migrantinnen

Hochschule Merseburg heißt studieninteressierte Geflüchtete sehr willkommen

By | Bildung, Halle (Saale), Veranstaltungen | No Comments

Am 12.01.2017 fand der Hochschulinformationstag in Merseburg statt. Studieninteressierten konnten sich über alle Studiengänge der Hochschule  informieren. Auch Geflüchtete waren bei dieser Veranstaltung willkommen. Eine Gruppe Geflüchteter, bestehend aus 20 Afghanen, nahm diese Möglichkeit wahr und verschaffte sich einen ausgiebigen  Überblick über die Studienmöglichkeiten. samo.fa Lokalkoordinatorin Winnie Mampe aus Halle (Saale) begleitete diese Gruppe und berichtet: „Sowohl die Geflüchteten  als auch die Hochschule Merseburg haben sich sehr über diese Möglichkeit gefreut. Sie haben die Veranstaltung extra  für Geflüchtete zugeschnitten.“
Informationen über  Studienvoraussetzungen, Finanzierungsmöglichkeiten und Gasthörerangebote wurden auf Deutsch vermittelt und von einem Übersetzer auf Farsi übersetzt.
Besonderes Interesse weckte das Schnupperstudium. samo.fa wird die Geflüchteten bei dem Zugang zu einem Schnupperstudium unterstützen.
Die Möglichkeit am Hochschulinformationstag  wurde von den Geflüchteten sehr begrüßt. Allerdings beklagten sie sich über die Anzahl der Plätze, die auf 20 Personen limitiert waren.
Da das Angebot auf so viel Interesse gestoßen ist, wird am 24.02.2017 in Halle (Saale) eine weitere Informationsveranstaltung stattfinden.

samo.fa Aktionstag: Gemeinsam hier – Halle (Saale)

By | Allgemein, Bundesweiter Aktionstag, Geflüchtete: Neuer Alltag, Halle (Saale), Veranstaltungen | No Comments

Diskussionsforum: Integrative Konzepte von Migrantenorganisationen in der Arbeit mit Geflüchteten – Theorie und Praxis

Der samo.fa-Aktionstag in Halle startete am Samstag, wie in den anderen 29 Städten auch, unter dem Motto ‚gemeinsam hier’. Mit vereinten Kräften und tatkräftiger Unterstützung von Tobias Born, der die Moderation übernahm.  Olaf Ebert, Geschäftsführer der Freiwilligenagentur und Dr. Tarek Ali, Vorstandsvorsitzender des Verbandes Migrantenorganisationen Halle e.V (VeMo) nahmen neben dem Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby und Geschäftsführer des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen e.V. (LAMSA) Mamad Mohamad auf dem Podium Platz. Vor allem die anwesenden Geflüchteten bewerteten die Diskussion als sehr informativ und durchweg positiv. Bei Kaffee und armenischem Kuchen bot sich den verschiedenen Vertretern die Möglichkeit zum Gespräch. Gleichzeit konnten Fragen um die alltägliche Herausforderungen, die mit dem ‚Ankommen’ in der deutschen Gesellschaft verbunden sind, eingegangen werden.

Musikalische Unterstützung gab es von der deutsch-syrischen Combo der Initiative ‚arabische Oase’. Mit arabischen Klängen und Gesang schlossen sie den ersten Teil der Veranstaltung ab. Es schloss sich die Podiumsdiskussion über integrative Ansätze und Handlungsstrategien der Flüchtlingsarbeit von Bund, Land und Kommune an. Wie auch in der Vorstellung und Erörterung des Ergebnisstands des Projektes samo.fa und anderer Projekte von VeMo e.V., sollte auch hier eine Brücke zwischen Theorie und Praxis geschlagen werden. Neben dem politischen Klima in Sachsen-Anhalt stand insbesondere die Frage nach angemessener Betreuung von Geflüchteten aus ‚sicheren’ Herkunftsländern im Mittelpunkt. Eine Klärung dieser Frage, die bisher vorwiegend ehrenamtliche Bearbeitung erfährt, ist nun auch auf Bundesebene angestrebt und Karamba Diaby ermutigte zum offenen Dialog und gemeinsamen demokratischem Handeln.

Musik von und mit Geflüchteten der Combo der Initiative „arabischen Oase“ (VeMo e.V.) (Foto: Hazem Abouammar)

Karamba Diaby im Dialog (Foto: Winnie Mampe)

Partner vor Ort    III