Category

Mönchengladbach

Bestandsaufnahme zur Flüchtlingsarbeit – Dialogkonferenz in Mönchengladbach

By | Arbeit, Dialogkonferenz, Mönchengladbach | No Comments

Die Dialogkonferenz  des lokalen samo.fa Partners in Mönchengladbach fand in den Räumlichkeiten des Bildung-, Kultur- und Integrationsvereins Irfan statt.

Die Referenten der Konferenz waren Herr Hardcastle, der Flüchtlingskoordinator für Mönchengladbach und Herr Meisterling-Riecks, Leiter des Integration Point Mönchengladbach. Beide haben je einen Workshop geleitet. Es waren circa 100  Mitglieder von Migrantenorganisationen, andere gemeinnützige Organisationen (Philippus Akademie, kirchliche Institutionen, etc.), Wohlfahrtsverbände, Vertreter der Kommune, Ehrenamtler und Flüchtlinge anwesend.

Ziel der Veranstaltung waren die Sichtbarkeit, Sensibilisierung, Anerkennung und Akzeptanz der Arbeit von Migrantenorganisationen in Mönchengladbach.

Die Dialogkonferenz hat allen die Möglichkeit gegeben, mit den Kommunalpolitikern, Migrantenorganisationen, anderen gemeinnützigen Organisationen, Wohlfahrtsverbänden, Ehrenamtlern und Flüchtlingen mehr zu kollaborieren.

Der Einsatz der kommunalen Vertreter hat bewiesen, dass die ehrenamtliche Arbeit akzeptiert und anerkannt wird.

Durch den Einsatz seit dem Anfang von samo.fa hat die Stadt einen kontinuierlichen Ansprechpartner für die Migrantenorganisationen gefunden.

Die konkreten Ergebnisse aller Konferenzen wird in Berlin zusammengetragen.

 

Herr Stipanovic, die Linke MG, Herr Hardcastle, Flüchtlingskoordinator MG, Herr Kayaci, Vorstandvorsitzender, Irfan e.V.

Frau Wasserlos-Strunck, Philippus Akademie

Herr Hardcastle, Flüchtlingskoordinator MG und Herr Meisterling-Riecks, Leiter des Integration Points MG, Abteilung des Job Centers.

Integrationspreis der Stadt Mönchengladbach

By | Allgemein, Geflüchtete: Neuer Alltag, Mönchengladbach | No Comments

H.W.Reiners und Alpha_FB

Wunderbare Neuigkeiten aus Mönchengladbach: Unser lokaler Partner Radio MH e.V. hat den Integrationspreis 2016 der Stadt Mönchengladbach verliehen bekommen. „Ohne die Unterstützung durch den BUNDESVERBAND NEMO e.V.und die Umsetzung von samo.fa in Mönchengladbach wäre das nicht möglich gewesen“, betont Alpha Ibrahima Balde der samo.fa Koordinator. Wir freuen uns und sagen: Herzlichen Glückwunsch!

samo.fa Aktionstag: Gemeinsam hier – Mönchengladbach

By | Allgemein, Bundesweiter Aktionstag, Geflüchtete: Neuer Alltag, Mönchengladbach | No Comments

Tag der offenen Tür und Veranstaltung für Geflüchtete und Ehrenamtliche

Von 14 Uhr bis 17.30 Uhr wurde in den Räumlichkeiten des RMH e.V. der Aktionstag in Mönchengladbach eingeleitet. Wir veranstalteten einen Tag der offenen Tür, der unsere bisherigen Tätigkeiten bekannt machen sollte. Zugleich stellten wir Objekte afrikanischer Künstler aus.

Zu unseren Gästen zählten Frau Michaela Morschhoven, Leiterin der Geschäftsstelle des Integrationsrates Mönchengladbach, Herr Karakan Yilmaz, der erste Vorsitzende vom Integrationsrat Mönchengladbach und Bojan Stipanovic, Vertreter der Linken Partei Mönchengladbach. Herr Balde als samo.fa-Koordinator hat alle Gäste zu Beginn der Veranstaltung herzlich begrüßt und über die samo.fa Aktivitäten berichtet. Bojan Stipanovic hat die sichtbaren Ergebnisse sehr gelobt und uns angespornt, genauso weiter zu machen.

Herr Käsmacher referierte anschließend über die Möglichkeiten der Zusammenführung von Kunst, Kultur und Immigration. Auch er war begeistert von unserem ersten Aktionstag. Frau Morschhoven fand die Idee und Ausführung des samo.fa Aktionstages in 30 Städten ebenso sehr sinnvoll und hat alle ermutigt, mit voller Kraft weiter zu machen. Gleichzeitig bot sie uns jegliche Hilfe bei Problemen an. Des Weiteren hat sie sich bei Herrn Balde dafür bedankt, dass seit der Gründung von RMH e.V. eine kontinuierliche Zusammenarbeit stattgefunden hat. Diese Kontinuität besteht besonders seit Beginn des samo.fa-Projektes.

Ehrenamtler, Flüchtlinge, Vertreter der Stadt und Organisatoren der verschiedenen Organisationen.

Weltweit auf Sendung

By | Geflüchtete: Neuer Alltag, Mönchengladbach | No Comments

Mönchengladbach – Direkt an der Kirche in der Akazienstrasse sitzt der Sender. Nein, nicht der WDR und nicht Köln, sondern Radio MH in Mönchengladbach. Alpha Ibrahim Balde, Projektmanager bei Radio Mussidal Haalipular e.V. führt durch das Tonstudio und der Besucher entdeckt nicht mehr als einen Computerarbeitsplatz mit zwei Rechnern und Mikrofonen.

Haalipular verweist auf Haali, laut Aussage Alphas, Begriff für Modellvolk für Integration und Pular bedeutet schlichtweg Sprache. Allerdings wird dieser Name nur noch bis August Bestand haben, dann heißt der Verein kurz und bündig „Radio Migranten Hilfe e.V.“. Gesendet wird ohne Unterbrechung 24/7. Also 24 Stunden an sieben Tagen kann man sich über www.radio-mh.com in den Stream hängen – und das weltweit. „Leider senden wir nur Freitag, Samstag und Sonntag ein paar Stunden life mit ehrenamtlichen DJs und Moderatoren. Ansonsten liefern wir afrikanische Musik von der Platte, wohlgemerkt Festplatte, nicht Schallplatte. Wir arbeiten derzeit nur mit afrikanischen Künstlern, die hierzulande nicht unter die GEMA-Regelung fallen.“ erklärt Balde die Programmplanung.

Mehr ehrenamtliche Moderatoren gewünscht

Er hätte sehr gern mehr Ehrenamtliche, die sich als Moderatoren versuchen und zur Verfügung stellen. Nicht zuletzt deswegen ist er froh über das samo.fa Projekt. Einige Organisationen hat er als samo.fa-Partner vor Ort schon reaktiviert. Es dürfen aber gern noch mehr werden und wie schon erwähnt, am liebsten Ehrenamtler on Air. Der Radiomacher aus Mönchengladbach arbeitet mit einer amerikanischen Software, die sambroadcaster heißt und wohl alles kann, was man für das Senden aus der guten Stube braucht. „Unsere Lizenz ist mehrplatzfähig und ortsunabhängig, so dass wir das Intrument Radio auch anderen samo.fa-Partnern zur Verfügung stellen können. Die Einweisung hierzu mache ich gern und auch ein Workshop „Internetradio“ ist für mich vorstellbar“, erklärt Balde seine Bereitschaft zur Unterstützung.

Radio MH könnte durchaus am Puls der Zeit sein. Im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung stellte am Wochenende ein 18 jähriger Flüchtling aus Eritrea, Petros Habtezgi, die Musik seiner Heimat vor. Den bekanntesten Rapper seines Landes kennt er seit kurzem persönlich. Es handelt sich um Daniel Ghirmai, der in München lebt und als Dolmetscher in der Flüchtlingsarbeit tätig ist. Sein Song „Zero“ ist in der eritreischen Gemeinde ziemlich bekannt, denn er rappt auf Tigrinha über den Alltag in Deutschland. Wer weiß, vielleicht interviewt ihn ja bald Alpha Ibrahim Balde für Radio MH.

Partner vor Ort    III