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Verbund von „Migranten-Organisationen in Nürnberg“ – MOiN e.V. im Rahmen von samo.fa gegründet

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Am 28. Februar haben acht Vereine (Afghanischer Kulturverein in Mittelfranken e.V., Nordkaukasischer-Tscherkessischer Kulturverein e.V., Hawelti e.V., Dialog der Kulturen e.V., Arab-Med e.V., Ariana-Hilfswerk e.V., Ezidischer Kulturverein e.V., Kasen e.V.) aus Nürnberg und Umgebung den Verbund von „Migranten-Organisationen in Nürnberg“ (MOiN e.V.) gegründet.

MOiN will eine wirkliche und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund an allen Bereichen des lokalen und kommunalen Lebens erreichen. Der Verbund ist dabei in unterschiedlichen Bereichen (Flüchtlingsarbeit, Bildung, Soziales, Kultur, Politik etc.) aktiv und möchte Ansprechpartner für Kommune und andere Institutionen sein. Das besondere dabei ist eine herkunftsunabhängige und kulturübergreifende Zusammenarbeit von verschiedenen Vereinen, die erstmalig einen Teil der vielfältigen Stadtgesellschaft sichtbar macht und sich für die Interessen dieser einsetzt.

Die Gründung fand im Rahmen des Projekts samo.fa, angesiedelt beim Inter-Kultur-Büro des Amts für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg, statt. Samo.fa ist ein Projekt des NEMO e.V., dem Dachverband von inzwischen über 30 lokalen Verbünden aus Migrantenorganisationen in Deutschland, und wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert.

Der Ort der Gründung wurde ganz bewusst im Coworking-Space auf AEG (Bau 141, 1. OG,  Zimmer Nr. 9, Muggenhofer Str. 141) vorgenommen. Der CWS ist ein Angebot im Rahmen des Projekts „House of Resources“ des Inter-Kultur-Büros / KUF und bietet vielfältige Möglichkeiten. Diese reichen von kreativen interkulturellen Aktivitäten, über Bewerbungscoaching bis hin zur Projektplanung. Die Gründung des lokalen Verbundes wurde von „House of Resources“ von Anfang an intensiv beraten und begleitet.

Die gesamte Pressemitteilung aus Nürnberg gibt es hier zum Download. 

 

Gründung eines Dachverbands in Nürnberg

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Auch bei lokalen samo.fa Partner in Nürnberg entstehen bei aktiven samo.fa-Vereinen erste Überlegungen zur Gründung eines Verbundes von Migrantenorganisationen.

Dr. Ümit Koşan, der erste Vorsitzende des Bundesverbands Netzwerke von Migrantenorganisationen, erklärte bei einem Treffen am 26. Juli in Nürnberg, worauf es ankommt und welche bedeutende Rolle solch einem Verbund zukommt. Als Mitgründer des Bundesverbands kann er seine eigenen Erfahrungen zur Verbundwerdung beim Projektpartner einbringen.

 

samo.fa Aktionstag: Gemeinsam hier – Nürnberg

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Durch den Magen – Mitten ins Herz

Großen Zuspruch bekamen am 26. November die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Aktion „Gemeinsam süße Vielfalt erleben“. Mit der Unterstützung des Inter-Kultur-Büros (IKB), des Amtes für Kultur und Freizeit (KUF) und der „Mobilen Küche“, lockten wir die Nürnbergerinnen und Nürnberger mit einer Kochinsel mitten in der Innenstadt an unseren Stand. An der Kochbar-Theke gab es neben landesspezifischem Gebäck aus Syrien, Afghanistan, Aserbaidschan, der Türkei und aus dem Irak auch interkulturelle Gespräche mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, den mitwirkenden Geflüchteten und den interessierten Nürnbergerinnen und Nürnberger. Mit dem Stand boten wir, das samo.fa-Team, eine schöne Aktion, sich kulinarisch und kulturell auszutauschen, aber auch über die Bedingungen der aktuellen Unterbringungen und Umstände von Geflüchteten zu informieren.

Neben den erlesenen Köstlichkeiten half Andra-Maria Jebelean, Theaterpädagogin des Nürnberger Stadttheaters, die Aufmerksamkeit auf uns zu ziehen. Mit jungen Ehrenamtlichen und Geflüchteten spielte sie ein kleines Theaterstück mit musikalischer Begleitung und Tanzperformance.

Unsere Aktion erfreute sich bereits vor Ort über positives Feedback. Migrantenorganisationen gemeinsam mit Familienangehörigen und Geflüchteten halfen tatkräftig und rundeten das Bild ab.

Eine wunderbare Aktion, die uns in unserer Arbeit bekräftigt und dazu ermutigt, zukünftig weitere Aktionen ins Leben zu rufen. Der Weg zum Herzen führt nun mal durch den Magen.

Durch Tanz und Musik einig: Ehrenamtlich und Geflüchtete performen gemeinsam. Foto: Christin Schmidt

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