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Stuttgart

Empowerment in die Gesellschaft – Dialogkonferenz in Stuttgart

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An der lokalen Dialogkonferenz in Stuttgart beim samo.fa Partner Forum der Kulturen Stuttgart e.V. haben sich mehr
als 50 Personen beteiligt. Die Kooperationsveranstaltung zwischen samo.fa Träger und der Abteilung Integrationspolitik der
Landeshauptstadt Stuttgart hatte zum Ziel, städtische Akteur*innen, Vertreter*innen aus Migrantenorganisationen sowie Geflüchtete selbst in einen Dialog zu bringen, um über die Aktivitäten der Migrantenvereine für Geflüchtete und deren Feedback, Bedürfnisse, Erfahrungen und Anregungen zu diskutieren. Mitglieder*innen aus den Migrantenvereinen, die sich mit und für Geflüchtete engagieren, berichteten über viele Fehlinformationen und Erwartungshaltungen, die Flüchtlinge mitbringen oder haben. Hier sehen die Vereine Handlungsbedarf und versuchen über ihre ehrenamtliche Tätigkeit dagegen zu steuern. Somit ist Aufklärung (in den verschiedenen Bereichen) ein wesentlicher Bestandteil der ehrenamtlichen Arbeit.

Eine weitere Herausforderung, die auf der Dialogkonferenz angesprochen wurde, war der schwierige Zugang zum Arbeitsmarkt. Oftmals bekommen Geflüchtete nach einer Bewerbung bzw. ersten Kontaktaufnahme zu potentiellen Arbeitgebern mehrseitige Fragebögen mit bis zu 150 Fragen zugeschickt und keinerlei weitere Hilfestellungen. Auch Vereinsmitglieder*innen bemängeln dies, denn sie sind keine Hauptamtlichen und können Geflüchtete nur begrenzt unterstützen. Es gibt zu wenig Unterstützungsangebote was das Bewerbungsverfahren in den deutschen Arbeitsmarkt betrifft.

Viele Teilnehmer*innen waren sich darin einig, dass das Empowerment in die hiesige Gesellschaft ein wesentlicher Bestandteil des ehrenamtlichen Engagements ist bzw.sein muss. Geflüchtete zu motivieren die vorhandenen Angebote selbstbewusst wahrzunehmen und sie ggf. am Anfang hierbei zu begleiten ist eine wichtige und notwendige Hilfestellung. Geflüchtete selbst äußerten, dass sie oftmals nicht wissen,
wo z.B. Sportangebote zu finden sind etc. Die Geflüchteten meinten, dass es Ihnen wichtig sei, nicht nur unter sich zu sein, sondern in einen aktiven Kontakt mit Stuttgarterinnen und Stuttgartern zu treten.

Es gab auch Stimmen, die der Ansicht waren, dass Dankbarkeit, Respekt und Geduld seitens der Geflüchteten eingefordert werden muss. Dies betonten insbesondere Personen, die selbst vor einigen Jahren nach Deutschland geflohen sind. Sie meinten, dass es früher viel weniger Hilfestellungen und Ehrenamtliche gab und sich hier einiges zum Positiven entwickelt hätte. Auch die Eigenmotivation istmaßgeblicher Bestandteil, ob man in einer neuen Umgebung, einem neuen Land, in einer neuen Gesellschaft ankommt oder nicht. Dies wurde auch von den Geflüchteten selbst bejaht und vertreten.

4. Projekttagen der Stuttgarter Migrantenvereine (24. und 25.2.)

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Aktive Stuttgarter Vereine, die sich für Geflüchtete engagieren (in unserem samo.fa Projekt), trafen bei den „4. Projekttagen der Stuttgarter Migrantenvereine (24. und 25.2.)“ des Forum der Kulturen Stuttgart e. V. auf Institutionen, mit denen Kooperationen möglich sind. Gari Pavkovic, der Integrationsbeauftragte Stuttgart, sagte in seiner Begrüßungsrede „Ich wünschte mir, dass wir in Zukunft von einer postmigrantischen Gesellschaft sprechen. Dass man nicht mehr ständig gefragt wird, wo kommst du eigentlich her?

samo.fa Aktionstag: Gemeinsam hier – Stuttgart

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Internationaler Treff

Der Verein Asociación Peruana Los Inkas e. V. veranstaltete im Rahmen des bundesweiten Aktionstags einen internationalen Treff. Neben dem gemeinsamen Zubereiten kulinarischer Köstlichkeiten aus aller Welt gab es ein buntes Rahmenprogramm, bei dem südamerikanische Künstlerinnen und Künstler mit verschiedenen Darbietungen auftraten. In Anlehnung an das Motto Gemeinsam hier. trug der internationale Treff dazu bei, Brücken zwischen Nicht-Geflüchteten und geflüchteten Menschen zu bauen und zum gegenseitigen Kennenlernen sowie Austausch anzuregen.

Eine peruanische Tanzgruppe sorgt für ausgelassene Stimmung beim bundesweiten Aktionstag in Stuttgart

Rolando Hurtado, Vorstandsvorsitzender des Vereins Asociación Peruana Los Inkas e. V. bereitet mit zwei weiteren Vereinsmitgliedern das Essen zu

Internationales Fussballturnier in Stuttgart

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Die glücklichen Sieger: Pakistan.Stuttgart – Anfang Juli veranstaltete die Migrantenorganisation Asociacion Peruana Los Inkas e.V. im Rahmen eines samo.fa Projektes in Stuttgart ein internationales Fussballturnier. An den Start gingen drei südamerikanische Mannschaften sowie drei internationale Teams bestehend aus Geflüchteten. Helin Haug, lokale Koordinatorin in Stuttgart, denkt an eine Weiterführung dieser Initiative. Jedes Jahr wird der Asyl Cup in ZUsammenarbeit mit dem Vfb Stuttgart ausgetragen. Hier arbeitet sie an einer Verbindung der Initiativen.

Partner vor Ort    III