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„Gemeinsam im Alltag“ in Heilbronn

By 11. Juli 2018

Heilbronner Migrantenorganisationen engagieren sich für und mit Geflüchteten. Dieses Engagement unterstützt seit 2016 das bundesweite Projekt samo.fa (Stärkung von Aktiven aus Migrantenorganisationen). Der Ende 2017 gegründete Dachverband von Heilbronner Migrantenorganisationen – das Netzwerk der Kulturen Heilbronn e.V. – verstärkt und unterstützt weiterhin Vereine in ihrem Handeln. Um die Zusammenarbeit zu erhöhen, kam der Impuls seitens samo.fas, eine lokale Konferenz unter dem Motto „Gemeinsam im Alltag“ zu veranstalten, wie gerufen.

Mit den beiden Fragen im Hintergrund: „Wie sieht das Engagement von Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit 2019 aus?“ zum einen und „welche Kooperations- und Unterstützungsmöglichkeiten bestehen seitens der kommunalen Akteure?“ zum anderen, gab es ein buntes Potpourri von vier Impulsvorträgen und Plenums-Diskussionen, die eines gezeigt haben: Heilbronns Migrantenorganisationen werden sehr wohl von den politischen Akteuren wahrgenommen und sollten ihre Anstrengung aufrecht erhalten, sich noch besser zu vernetzen.

Dabei geht es zumindest in Heilbronn darum, mit der Arbeitsgemeinschaft Flüchtlingsarbeit näher zu rücken, um einzelne Projekte mit den Vereinen herauszuarbeiten und umzusetzen und das geschaffene Netzwerk der Stabsstelle Partizipation und Integration noch stärker zu nutzen. Alle Teilnehmer der Konferenz haben sich für die Teilnahme an der Bundesgartenschau ausgesprochen und hoffen für die Zukunft, dass das bisherige hohe Engagement auch zukünftig redaktionellen Anklang in den lokalen und überregionalen Medien findet.

Alles in allem war es eine intensive Konferenz, deren Früchte schon absehbar sind.

(v. links n. rechts): Abraham Halle (eritreischer Verein), Shamim Sattar (dt. -Indischer Verein Bharatiya), Sibylle Schmidt (dt. -afrikanischer Verein) Dr. Bora Tuncer (Turkish Round Table Club), Sam Abdoulaye (dt. -afrikanischer Verein), Roswitha Keicher (Stabsstelle Partiziption & Integration), Martin Melke (Suryoye Kirchhausen), Sonia Baptista-Fleckenstein (Beija-Flor-Brasil), Ruth Kafitz (Netzwerk der Kulturen), Tülay Güner (adis e. V.), Kathrin Lehel (Caritas – ARGE Flüchtlingsarbeit), Beatrix Butto (samo.fa) Anja Lobmeier (AWO – ARGE Flüchtlingsarbeit), Panos Pantaliokas (Griechische Gemeinde), Fikri Melke (Suryoye Kirchhausen), Zeki Oztas (Suryoye Kirchhausen)

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