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Erfolge in der Flüchtlingsarbeit sichtbar machen

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Moritz Makulla studiert Angewandte Kultur- und Literaturwissenschaften mit den Nebenfächern Journalistik und Soziologie in Dortmund.Innerhalb des Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen ist er für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Projekts samo.fa tätig.
Für ihn ist es wichtig, dass das Projekt auch in den sozialen Medien auf mehr Resonanz stößt, um die wichtige Arbeit der Partner vor Ort herauszustellen.

Potenziale sichtbar machen und fördern

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Julia Wellmann und Yvonne Niggemann sind die samo.fa​ Koordinatoren beim lokalen samo.fa Partner Köln​, dem Solibund e.V. Als neue Projektkoordinatorinnen begeistert es die beiden sehr,  die unterschiedlichsten Menschen und Projekte kennen zulernen und Einblicke in die vielfältigen Arbeitsweisen der Migrantenorganisationen und Aktiven zu erhalten. Mit samo.fa wollen sie dieses große Potenzial noch sichtbarer machen und fördern.

„Uns ist es vor allem wichtig Menschen miteinander in Verbindung und in Austausch zu bringen. Durch unsere bisherige Arbeit im Projekt ist deutlich geworden, dass es Begegnungsräume für Menschen ohne und mit Fluchterfahrung braucht. Denn Begegnung ist eine wichtige Grundlage für ein gelungenes Zusammenleben im Stadtraum.“, erklären die beiden Koordinatorinnen die Arbeit beim Solibund.

Im Fokus ihrer Arbeit stehen dabei die Fragen, wie Migration eine Gesellschaft verändert und wie sich der Alltag von Menschen mit Fluchterfahrung, die schon längere Zeit in Deutschland sind, mittlerweile gestaltet.

Julia Wellmann und Yvonne Niggemann (v.l.) sind als samo.fa​ Koordinatorinnen bei Solibund e.V. tätig. Foto: Ralf Tietz 

Selbstbewusst zusammen auftreten

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Maimouna Ouattara ist die lokale Koordinatorin beim Projekt samo.fa Berlin. Sie ist seit 2014 beim lokalen samo.fa Partner moveGLOBAL  tätig und interessiert sich vor allem für das Ankommen und die Partizipation von Geflüchteten in allen Lebensbereichen. Sie ist zudem ehrenamtlich im Bereich Ausländerstudium und Vertretung ausländischer Studierender tätig, das Thema Studium für Geflüchtete spielt für sie eine wichtige Rolle.

„Ich möchte dabei mitwirken, den Beitrag und die Rolle der Migrantenorganisationen in der Arbeit mit Geflüchteten beziehungsweise mit neuen Berlinern sichtbarer zu machen, so dass man selbtbewusst und zusammen auftritt“, fasst sie ihre Arbeit zusammen. So will sie das Ankommen und die Partizipation von Geflüchteten in allen Lebensbereichen fördern.

Menschen dazu bewegen, über den eigenen Tellerrand zu schauen

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Nora Stein, neben Dilek Boyu die lokale samo.fa Koordinatorin bei der Brücke der Kulturen Hildesheim e.V., hat vor allem im Bereich Internationale Zusammenarbeit gearbeitet. Sie studierte Politikwissenschaft in Marburg, Globalization and Development Studies in Maastricht und Peace and Security Studies in Hamburg. Beim Studieren dieser interessanten Fächer ist sie viel herum gekommen – gelebt hat sie unter anderem in Kanada, Australien, Südafrika und Litauen. Zu ihrer Erfahrung gehören  Praktika bei Amnesty International und dem Institut für Frieden und Entwicklung an der Uni Duisburg-Essen und gearbeitet hat sie zum Beispiel bei der GIZ im Bereich Globale Partnerschaften oder am EU Institut für Gleichstellungsfragen in Vilnius, Litauen. Nebenbei hat sie sich immer viel ehrenamtlich engagiert, beispielsweise für Viva con Aqua oder Amnesty International. Zuletzt engagierte sie sich in der Kinderbetreuung von geflüchteten Kindern, deren Mütter an einem Sprachkurs teilnahmen und arbeitete ehrenamtlich für die Online-Community Go Volunteer.

Im Zentrum ihres Engagements – sowohl hauptamtlich als auch ehrenamtlich – steht immer das Streben nach einer gleichberechtigten, gerechten und inklusiven Gesellschaft, in der alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion, Sexualität, Hautfarbe etc. gleichberechtigte Teilhabemöglichkeiten haben. So lange das nicht der Fall ist, heißt es für sie, dort, wo Menschen keine oder eingeschränkte Möglichkeiten haben bzw. diskriminiert  oder ausgeschlossen werden, hin- statt wegzuschauen, Menschen aufmerksam zu machen, aktiv zu werden und andere dazu zu motivieren, auch aktiv zu werden.

„Das samo.fa Projekt verbindet alle diese Punkte und unterstützt auf diese Weise Menschen mit eigener Flucht- und Migrationsgeschichte und Migrant*innenorganisationen auf dem Weg zu einer gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe“, fasst Nora ihre Tätigkeitsfelder im Projekt zusammen.

Mit der Arbeit im Rahmen des samo.fa Projekts in Hildesheim und bundesweit versuchen sie und die anderen Koordinatoren die Teilhabe- und Handlungsmöglichkeiten von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte zu stärken, indem sie sie dabei unterstützen, Zugang zu Arbeit, Bildung und angemessenen Unterbringungen zu bekommen.

„Wir schaffen Räume  für Begegnungen und das ‚Voneinander Miteinander Lernen‘, um auch dadurch zu einer aktiven Partizipation und Engagement im Alltag zu motivieren“. erklärt Nora, „und wir versuchen das Bewusstsein der Mehrheitsgesellschaft für Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft zu fördern und Menschen dazu zubewegen, auch mal über den eigenen Tellerrand zu schauen und ohne Vorurteile aufeinander zu zugehen.“

„Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam nach außen stärker auftreten.“

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Nicole Grote unterstützt jetzt samo.fa als Grafikerin in Dortmund. Sie arbeitet zudem beim Jugendring Hagen, der sich für Demokratie und Vielfalt einsetzt. Außerdem ist Nicole selbstständig mit ihrem Unternehmen Mudda Natur Design. Dort erstellt sie nachhaltiges und ökologisches Kommunikationsdesign. Kulturelle Vielfalt ist ihr neben Nachhaltigkeit sehr wichtig: „Vielfalt bedeutet für mich ein Zugewinn aus allen Kulturen, das macht das Leben bunt und interessant und ein friedliches Zusammenleben ist schöner, je bunter es ist.“  Mit ihrer Mitarbeit im samo.fa-Projekt kann sie sich so in diesem Themenfeld fachlich einbringen. Für die Arbeit bei samo.fa wünscht sie sich, dass das Projekt und der Bundesverband dahinter gemeinsam öffentlich stärker auftreten und nach außen visuell einheitlicher wirken, um so alle Partner besser zu vernetzen.

samo.fa ist jetzt auch in der Stadt Waltrop aktiv

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Seit diesem Jahr hat das Bundesprojekt samo.fa einen neuen lokalen Partner in Waltrop. Ansprechpartnerin vor Ort ist die lokale Koordinatorin Elaine Yousef.

„Wir müssen den Menschen helfen, selbstständig zu werden und aufhören, sie zu bemuttern.“ Das ist das Credo, mit dem die gebürtige Libanesin ihre Arbeit aufgenommen hat. Die Sprache sei laut Yousef die erste und eine der größten Barrieren, die einer erfolgreichen Integration im Weg stehen. Um diese Barriere zu überwinden, sei es wichtig, Alphabetisierungs- und Deutschkurse anzubieten.

Hierfür arbeitet sie eng mit Ehrenamtler*innen aus Waltrop zusammen. Aktiv möchte sie diese in die Arbeit mit Geflüchteten einbinden und gemeinsam mit der Stadt Waltrop ein stabiles Netzwerk von Aktiven aus Migrantenorganisationen aufbauen. Wichtig sei Yousef, die ca. 500 Geflüchteten vor Ort in direkten Kontakt mit Waltroper*innen zu bringen.

Elaine Yousef hat seit 2014 als stellvertretende Leiterin in der Flüchtlingsunterkunft Adlerstraße in Dortmund gearbeitet. Sie selbst kennt die Erfahrung der Flucht und des Ankommens. 20 Jahre hat sie im Libanon im Krieg gelebt. „Ich bin dort von den Bombeneinschlägen aufgewacht. Ich habe so viele Leichen gesehen. Ich kann daher sehr gut nachvollziehen, was die Menschen gerade durchmachen und wie schwer es ist, in einem fremden Land anzukommen“, erzählt Yousef. Seit 25 Jahren lebt sie in Deutschland und engagiert schon lange Zeit als Ehrenamtlerin in diversen Vereinen. Auf die Koordination in Waltrop freue sie sich sehr. „Mein Ziel ist es, als lokale Koordinatorin, die Menschen zu integrieren und sie an der Gesellschaft teilhaben zu lassen“, so Yousef.

„Wir müssen den Menschen helfen, selbstständig zu werden und aufhören, sie zu bemuttern“, so Yousef.

Partner vor Ort    III