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„Gemeinsam im Alltag“ in Heilbronn

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Heilbronner Migrantenorganisationen engagieren sich für und mit Geflüchteten. Dieses Engagement unterstützt seit 2016 das bundesweite Projekt samo.fa (Stärkung von Aktiven aus Migrantenorganisationen). Der Ende 2017 gegründete Dachverband von Heilbronner Migrantenorganisationen – das Netzwerk der Kulturen Heilbronn e.V. – verstärkt und unterstützt weiterhin Vereine in ihrem Handeln. Um die Zusammenarbeit zu erhöhen, kam der Impuls seitens samo.fas, eine lokale Konferenz unter dem Motto „Gemeinsam im Alltag“ zu veranstalten, wie gerufen.

Mit den beiden Fragen im Hintergrund: „Wie sieht das Engagement von Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit 2019 aus?“ zum einen und „welche Kooperations- und Unterstützungsmöglichkeiten bestehen seitens der kommunalen Akteure?“ zum anderen, gab es ein buntes Potpourri von vier Impulsvorträgen und Plenums-Diskussionen, die eines gezeigt haben: Heilbronns Migrantenorganisationen werden sehr wohl von den politischen Akteuren wahrgenommen und sollten ihre Anstrengung aufrecht erhalten, sich noch besser zu vernetzen.

Dabei geht es zumindest in Heilbronn darum, mit der Arbeitsgemeinschaft Flüchtlingsarbeit näher zu rücken, um einzelne Projekte mit den Vereinen herauszuarbeiten und umzusetzen und das geschaffene Netzwerk der Stabsstelle Partizipation und Integration noch stärker zu nutzen. Alle Teilnehmer der Konferenz haben sich für die Teilnahme an der Bundesgartenschau ausgesprochen und hoffen für die Zukunft, dass das bisherige hohe Engagement auch zukünftig redaktionellen Anklang in den lokalen und überregionalen Medien findet.

Alles in allem war es eine intensive Konferenz, deren Früchte schon absehbar sind.

(v. links n. rechts): Abraham Halle (eritreischer Verein), Shamim Sattar (dt. -Indischer Verein Bharatiya), Sibylle Schmidt (dt. -afrikanischer Verein) Dr. Bora Tuncer (Turkish Round Table Club), Sam Abdoulaye (dt. -afrikanischer Verein), Roswitha Keicher (Stabsstelle Partiziption & Integration), Martin Melke (Suryoye Kirchhausen), Sonia Baptista-Fleckenstein (Beija-Flor-Brasil), Ruth Kafitz (Netzwerk der Kulturen), Tülay Güner (adis e. V.), Kathrin Lehel (Caritas – ARGE Flüchtlingsarbeit), Beatrix Butto (samo.fa) Anja Lobmeier (AWO – ARGE Flüchtlingsarbeit), Panos Pantaliokas (Griechische Gemeinde), Fikri Melke (Suryoye Kirchhausen), Zeki Oztas (Suryoye Kirchhausen)

samo.fa Planungstreffen mit unserem Partner aus Heilbronn

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Heute aus Heilbronn: bei dem samo.fa Planungstreffen mit unserem Partner aus Heilbronn, dem Amt für Familie, Jugend und Senioren haben wir über grundlegende Ziele und Entwicklungen des Engagements von Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit gesprochen. Ein Schwerpunkt der Arbeit vor Ort ist die Ausbildung und der Einsatz von Gesundheitsmittler: Das sind Ehrenamtliche, die Geflüchtete in Gesundheitsfragen begleiten.

samo.fa Aktionstag: Gemeinsam hier – Heilbronn

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 „Wohin und nicht zurück“ Film mit anschließender Podiumsdiskussion

Kurz nach sechs Uhr trafen bereits die ersten Gäste ein, die bei Kaffee und Süßspeisen ins Gespräch kamen. Nach und nach füllte sich der Saal in der Volksbank immer stärker. Zunächst begrüßte der Vorstand der Griechischen Gemeinde Heilbronn, Herr Panagiotis Pantaliokas die Gäste mit einem kritischen Blick auf die europäische Flüchtlingspolitik. Anschließend folgte das Grußwort der Flüchtlingsbeauftragten der Stadt, Frau Mona Klenk, welches einen Einblick in die Arbeit in Heilbronn und das ehrenamtliche Engagement vor Ort lieferte und die Relevanz der Migrantenorganisationen und ihre Aktivitäten im Flüchtlingsbereich hervorhob.

Die Veranstaltung war vielfältig: Neben der Kommunal- und Landespolitik war auch die Politik auf Bundes- und Kontinentalebene Themen, die die Diskussion des Abends prägten. Die Arbeit der Ehrenamtlichen spielte dabei eine große Rolle. Um auch Unterstützungsformen europaweit darzustellen berichtet Dr. Anastasios Giakoumis vom Zusammenschluss „Ärzte ohne Grenzen“ über die Situation der ankommenden Flüchtlinge in Griechenland.

Eine der Hauptrollen an diesem Abend nahm der österreichische Autor und Filmemacher Fabian Eder ein. Sein Dokumentarfilm „Wohin und nicht zurück“ thematisiert die Flüchtlingssituation in Österreich. Er stellt die Erfahrungen der Geflüchteten dar. Zu sehen sind Bilder von ihrer schweren und ermüdenden Flucht. Der Film beleuchtet damit zugleich die europäische Flüchtlingspolitik und stellt die Frage, was auf europäischer Ebene getan werden muss. Die Botschaft ist dabei aber durchaus positiv. Die Betreuung der Geflüchteten in den verschiedenen Einrichtungen und das Engagement der Bevölkerung tragen maßgeblich dazu bei, dass die Flüchtlingssituationen gelöst werden können: Voraussetzung hierfür: Der Wille, es zu schaffen.

An den Film schloss sich eine von Fabian Eder moderierte Podiumsdiskussion zur europäischen Flüchtlingspolitik an. Die Mitglieder des Bundestages Josip Juratovic,  SPD und Richard Pitterle, Linke, nahmen ebenso wie die Mitglieder des baden-württembergischen Landtages Susanne Bay, Die Grünen, Dr. Bernhard Lasotta, CDU und Niko Weinmann, FDP als Podiumsteilnehmer zu den unterschiedlichen Fragen rund um die Themen Integration von Flüchtlingen in unsere Gesellschaft Stellung. Dr. Anastasios Giakoumis war neben dem Fachanwalt für Arbeitsrecht Nikolas Sakellariou ein erfahrener Engagierter aus der Praxis.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Liederkranz Ellhofen, welcher internationale Stücke vortrug. Zum Abschluss des Abends um ca. 22:30 Uhr gab es noch einen kleinen Imbiss mit informellen Gesprächen. So ging der erfolgreiche Abend in einer angenehmen Atmosphäre zu Ende.

Ausschnitt aus dem Film „Wohin und nicht zurück“ von Fabian Eder, Autor und Filmemacher. (Foto: Samira Lamparth)

Dr. Anastiasios Giakoumis, Ärzte ohne Grenzen, hält seine Präsentation. (Foto: Samira Lamparth)

Podiumsdiskussion (v.l.n.r.):  Josip Jurativic, Mitglied des Deutschen Bundestages der SPD-Bundesfraktion; Niko Weinmann, Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg Freie Demokraten FDP; Richard Pitterle, Mitglied des Deutschen Bundestages Die Linke; Dr. Anastasios Giakoumis, Ärzte ohne Grenzen; Kiriakos Gkekas; Fabian Eder, Autor und Filmemacher; Susanne Bay, Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg Bündnis 90-Die Grünen; Dr. Bernhard Lasotta, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg der CDU-Landtagsfraktion; Nikolaos Sakellariou, Fachanwalt für Arbeitsrecht)

(Foto: Samira Lamparth)

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