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Gemeinsam im Alltag

Konferenz „Gemeinsam im Alltag“ in Bielefeld

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Am 29. Mai kamen im Rahmen lokalen Konferenz des Bundesprojekts samo.fa 36 Akteure aus der Geflüchtetenhilfe im Technischen Rathaus der Stadt Bielefeld zusammen, um Überlegungen zu artikulieren, die einer langfristigen Integrationsperspektive der Neuzugewanderten in Bielefeld dienen sollen. Ferner hat samo.fa Bielefeld den Teilnehmenden der Veranstaltung seine lokalen Stadtteilangebote kundgetan.

Kernbestandteil der Konferenz war die Darstellung und die anschließende Diskussion über das lokale samo.fa Nachhaltigkeitskonzept des neu gegründeten Vereins „BINEMO e.V.“ als lokaler Partner von samo.fa Bielefeld.

Das Konzept veranschaulicht Ideen darüber, in welcher Form das Projekt (z.B. Aufgaben der lokalen Koordinatorinnen, Tätigkeitsfelder der Ehrenamtlichen, Fördervorschläge zu den Stadtteilangeboten) nach der Bundesförderung im nächsten Jahr weiterfinanziert werden könnte. In der Diskussion berichteten die Stadtteilkoordinator*innen von den bisherigen erfolgreichen Kooperationen mit dem samo.fa Projekt und begrüßten eine weitere Zusammenarbeit. Die samo.fa Ehrenamtlichen erzählten von ihren alltäglichen Herausforderungen in der Arbeit mit Geflüchteten und dankten samo.fa für die bisherige Begleitung und Unterstützung.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Büro für integrierte Sozialplanung und Prävention und dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Bielefeld statt. Frau Gisela Krutwage, Amtsleitung des Büros für Integrierte Sozialplanung und Prävention, betonte, wie wichtig Gespräche mit Migrantenorganisationen seien, da der Kontakt mit ihnen viele Perspektiven und dadurch neue Ideen ermöglicht. Ferner beschrieb sie die Aufgaben der Bielefelder Stadtteilkoordinator*innen als zentrale Akteure in der Geflüchtetenhilfe. Zuletzt konstatierte sie, dass nicht nur Diskussionen zwischen verschiedenen Akteuren, sondern auch gemeinsame Feste wichtig seien. Frau Annegret Grewe, Integrationsbeauftragte der Stadt Bielefeld, hob die Relevanz der Arbeit mit Migrantenorganisationen hervor und unterstrich die Notwendigkeit der nachhaltigen Planung der Stadtteilangebote in Bielefeld, da die Integration von Neuzugewanderten ein kontinuierlicher Prozess sei.

Dr. Andrés Otálvaro, Netzwerkbegleiter West des Bundesverbandes Netzwerk von Migrantenorganisationen e.V. (NEMO e.V.), berichtete von der Entwicklung des samo.fa Projekts seit April 2016. Desweiteren erzählte er von den lokalen samo.fa Konferenzen an den weiteren 31 samo.fa-Standorten sowie den samo.fa Handlungsfeldern a) Stadtteilarbeit/Mitbürgerschaft, b) Gesundheit, c) Bildung und d) Arbeitsmarkt. In diesem letzten Jahr verfolgt das samo.fa Projekt die Ziele „Nachhaltigkeit, Konsolidierung und Transfer“, um langfristige Strukturen schaffen zu können.

Cemalettin Özer, Vorstandsmitglied des Bielefelder Netzwerks der Migrantenorganisationen e.V., stellte den neu gegründeten Verein BINEMO e.V. vor und veranschaulichte die Intention zur Vernetzung des Vereines: „In Bielefeld gibt es ca. 50 aktive Migrantenorganisationen. Wir möchten diese für unseren Verein gewinnen“.

Gülişah Özdoǧanlar, lokale Koordinatorin von samo.fa Bielefeld, stellte anschließend die elf samo.fa Ehrenamtlichen aus den sechs verschiedenen Migrantenorganisationen sowie die sieben aktuellen Kooperationsprojekte in den unterschiedlichen Stadtteilen Bielefelds vor: So gibt es zum Beispiel das „Sprachcafé im Caritas-Treff“ an der Oldentruper Str., ein monatliches „Bildungsfrühstück für geflüchtete Frauen“ und Migrantinnen im Frauenkulturzentrum e.V., einen „Nähtreff für geflüchtete Frauen“ im Quartierszentrum Oberlohmannshof, das neue Angebot „Sprachcafé in Sennestadt“ oder das ebenso neue Angebot „Computerkurs für geflüchtete Frauen“. Ferner berichtete sie von den geplanten Angeboten wie Qualifizierungen für Ehrenamtliche, ein Angebot für geflüchtete Männer und den Fahrradkurs für geflüchtete Frauen.

Der letzte Teil des Programms war der Kultur gewidmet: Neben Spezialitäten aus Senegal hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, auf den Geschmack von zwei Musikstücken der Gruppe „Tigro Orchestra“ (Dakar, Senegal) unter den Klängen der Trommeln und dem Gesang der samo.fa Ehrenamtlichen, Marieme N`Dir (Senegambia e.V.), zu kommen.

Am Ende der Veranstaltung setzte der syrische Musiker, Ahmad Fakhri, sein selbst geschriebenes Lied „Meine Geschichte“ in Szene. In dem Lied erzählt er von seiner Fluchtgeschichte, die er „mit allen anderen unbegleitet minderjährigen Flüchtlingen“ teilt.

Alle Teilnehmenden empfanden die Veranstaltung als aufschlussreich: „Sowohl Migrantenorganisationen als auch soziale Projekte für MigrantInnen sind für die soziale Integration unabdingbar. Mit ihren charakteristischen Merkmalen repräsentieren sie Alleinstellungsmerkmale, die sie von allen anderen Akteuren und Bestrebungen in der Sozialarbeit hervorheben“, fasste Gülişah Özdoǧanlar zusammen.

Annegret Grewe, Gisela Krutwage (v.l.), Foto: Ergün Uyanik

Gülişah Özdoǧanlar, Annegret Grewe, Cemalettin Özer, Carla Oberschelp (v.l.), Foto: Ergün Uyanik

Gruppenbild der lokalen samo.fa Konferenz in Bielefeld, 29.05.2018, Foto: Ergün Uyanik

Andrea Steinberg (Büro für integrierte Sozialplanung und Prävention, Stadt Bielefeld), Ute Joachim (Stadtteilkoordinatorin Bielefeld Jöllenbeck/Oberlohmannshof) (v.l.), Foto: Ergün Uyanik

Dr. Andrés Otálvaro, der samo.fa Netzwerkbegleiter der Region West. Foto: Ergün Uyanik

Ahmad Fakhri (im Hintergrund das Video zum Song „Meine Geschichte“ (v.l.), Foto: Ergün Uyanik

„Tigro Orchestra“ und Marieme N´Dir (samo.fa Ehrenamtliche) (v.l.), Foto: Ergün Uyanik

Gruppenfoto: „Tigro Orchestra“ und Mariama Jalloh (samo.fa Ehrenamtliche) (Mitte.), Foto: Ergün Uyanik

„(K)EINE Rolle der Migrantenorganisationen zur Gestaltung kommunaler nachhaltiger Integration?“ – Konferenz in Halle (Saale)

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„(K)Eine Rolle der Migrantenorganisationen zur Gestaltung kommunaler nachhaltiger Integration?“- Das war das Thema der lokalen samo.fa Konferenz im Literaturhaus am 31. Mai in Halle(Saale) mit rund 50 Teilnehmenden. Organisiert wurde die Konferenz gemeinsam mit der Stadt Halle (Saale) und dem Ausländerbeirat der Stadt Halle (Saale) im Rahmen von „Gemeinsam im Alltag“.

Nach der Eröffnung der Konferenz durch Dr. Tarek Ali, Vorsitzender des Verbands der Migrantenorganisationen Halle (Saale) e.V.  (VeMo), fanden Einführungsvorträge statt zur Frage: „Wie ist die Entwicklung der kommunalen Flüchtlingspolitik in Halle und die Beteiligung der Migrantenorganisationen (MO)?“

Die Beauftragte für Migration und Integration der Stadt Halle (Saale) und  Leiterin des Netzwerkes für Migration und Integration der Stadt Halle(Saale), Petra Schneutzer, skizzierte den Beitrag, den Migrantenorganisationen bereits seit vielen Jahren in der Arbeit mit Geflüchteten und der nachhaltigen Förderung leisten, und stellte die aktuellen Zahlen dazu vor.

Dr. Ümit Koşan, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes NeMO, betonte, wie wichtig die nachhaltige Förderung des Engagements von Migrantenorganisationen in ihrer  Arbeit mit Geflüchteten ist, deren Engagement oftmals langfristig ausgelegt und der Zugang aufgrund sprachlicher und kultureller Nähe leichter ist.

Die anschließende Podiumsdiskussion behandelte die Rolle von Migrantenorganisationen, die politischen und sozialen Herausforderungen in der kommunalen nachhaltigen Integration sowie die Förderung von MO’s. Netzwerke stärken die Kommunikation miteinander, darin waren sich die Teilnehmenden einig.

Doch die Themen sind komplexer: Angesichts vieler unterschiedlicher Interessen der Beteiligten entstanden angeregte Diskussionen über die Herausforderungen, Probleme und mögliche Lösungsansätze.

„Asylprobleme sind unsere Probleme“ – erklärte etwa Olga Ebert, Vorsitzende des Fördervereins der Deutschen aus Russland in Sachsen-Anhalt e.V. und Vertreterin der MO’s. Lücken im Gesetz zu schließen, damit die Mitbestimmung auch in der Kommune funktioniert, war für die Teilnehmenden jedoch nicht vorrangig. Hingegen hielten die Teilnehmenden die Beteiligung und Einbeziehung aller Migrantenorganisationen in der kommunalen Integration für ebenso wichtig.

Jan Kaltofen, der Geschäftsführer des Jobcenters Halle (Saale), skizzierte ein „Modelprojekt“ für die Zukunft, welches auf Migrant*innen und Geflüchtete ausgerichtet sei. Auch Arbeitsorganisationen und Sportaktivitäten sollen dabei aktiv mit Migrantenorganisationen gestaltet werden.

Einig waren sich die Teilnehmenden darüber, dass die generellen Strukturen für Projekte, die mit einer Laufzeit begrenzt sind, nicht aufrecht erhalten werden können. Es sei jedoch wichtig, die aufgebaute Beziehung zwischen Geflüchteten und Migrantenorganisationen darüber hinaus zu erhalten.

„Gemeinsam im Alltag“ in Hildesheim

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„Wenn wir Demokratie stärken wollen, müssen wir Migrantenorganisationen stärken“: Lokale Konferenz in Hildesheim

Zu dem Thema „Wie kann eine nachhaltige kommunale Integrationspolitik in Hildesheim gelingen?“ hat der Verbund Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. im Rahmen des samo.fa Projekts und in Kooperation mit der Stadt Hildesheim am 02.05.2018  ins Hildesheimer Rathaus eingeladen. Es war die erste lokale Konferenz der Themenreihe „Gemeinsam im Alltag“.

Das Motto der Veranstaltung war „Miteinander, nicht übereinander diskutieren“, betonte die Vorsitzende des Verbundes, Dilek Boyu. Die Konferenz war in diesem Format eine Premiere für Hildesheim und leitete die Reihe von Konferenzen aller samo.fa Partner 2018 ein. Zum ersten Mal konnten die Vertreter*innen von lokalen Migrantenorganisationen (Dilek Boyu (Brücke der Kulturen Hildesheim e.V.), Aiman Ismail (Sudanhaus in Hildesheim i.G.), Rahime Kir (Atatürk Kültür Dernegi e.V.), Mostafa Arki (IKW e.V.) und Nazim Calisir (Alevitische Gemeinde in Hildesheim und Umgebung e.V.) direkt mit relevanten Akteuren im Bereich der Integrationspolitik auf kommunaler und Landesebene in den Dialog treten und diskutieren.

Forderungen nach mehr Teilhabe- und Unterstützungsmöglichkeiten, zum Beispiel durch strukturelle Förderung und die Einbeziehung migrantischer Akteure in politische Entscheidungsprozesse sowie die Wiederbelebung des Migrantenbeirats durch die Migrantenselbstorganisationen (kurz MSO) wurden in diesem Zusammenhang vor allem an den Sozialdezernenten Malte Spitzer sowie Dr. Heuer vom Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gerichtet.

Elizabeth Beloe, stellvertretende Vorsitzende des BV-NeMO e.V., betonte zusätzlich, wie wichtig die nachhaltige Förderung des Engagements von MSOs in ihrer  Arbeit mit Geflüchteten ist, da ihr Engagement oftmals langfristig ausgelegt und der Zugang aufgrund sprachlicher und kultureller Nähe leichter ist. Ein Modellprojekt wie samo.fa, welches die MSOs auf kommunaler Ebene stärkt, gilt es daher unbedingt fortzusetzen. Eine Idee wäre laut Beloe zum Beispiel eine Anschlussförderung der vier samo.fa Koordinierungsstellen in Niedersachsen durch das Land.

Auch Dr. Anwar Hadeed, Geschäftsführer des Arbeitsgemeinschaft für Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge in Niedersachsen e.V., betonte die Notwendigkeit langfristiger, also institutioneller Förderung und verdeutlichte, wie wichtig die Vernetzung auf Landesebene für die Sichtbarkeit der MSOs ist. Diese Forderungen wurden auch durch Prof. Dr. Hannes Schammann von der Universität Hildesheim unterstützt, der die wichtige Rolle der MSOs für den demokratischen Prozess betonte. Im Anschluss wurde mit einer gelben Wolle symbolisch die voran gegangene Vernetzung der unterschiedlichen Akteure dargestellt.

Die Vorsitzende Dilek Boyu und der Sozialdezernent Malte Spitzer zeigten sich zufrieden mit der Veranstaltung: „Die Konferenz war ein wichtiger erster Schritt in eine intensivere Zusammenarbeit.“

Weitere Bilder und Informationen gibt es auf der Seite der Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. 

Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit – Barcamp „Gemeinsam im Alltag“ in Köln

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“Die Menschen treten in Beziehung zueinander auf der Grundlage ihrer
Gemeinsamkeiten und sie wachsen aufgrund ihrer Verschiedenartigkeit.”
Virginia Satir

 

Mit dem Schwerpunkt “Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit – Gemeinsam im Alltag” lud samo.fa Köln in enger Zusammenarbeit mit dem Forum für Willkommenskultur und gemeinsam mit weiteren starken Kooperationspartner*innen zur diesjährigen lokalen samo.fa Konferenz in Form eines BARCAMPS ein.

Das Format des Barcamps bot den Teilnehmenden zum einen die Gelegenheit, mit Interessierten aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik in sogenannten “Sessions” in intensiven Austausch zu treten; zum anderen bot es viel Raum für eigene Gestaltung – Denn der Rahmen war gegeben, die Inhalte bestimmten die Teilnehmenden selbst.

Die Dialogkonferenz Köln “Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit – Chancen, Ziele, Perspektiven” im Oktober 2017 hatte es geschafft, die unterschiedlichsten Menschen und Akteure zur der Frage nach der Rolle von Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit in Austausch zu bringen. Herausforderungen, Gelingensfaktoren und Handlungsempfehlungen wurden herausgearbeitet und im Ergebnispapier der Konferenz zusammengeführt.

Diese Gespräche wurden nun weitergeführt und mit dem Schwerpunkt “Gemeinsam im Alltag” beleuchtet. Dabei bewegten die folgenden Themen die Teilnehmer*innen: Wie gestaltet sich der Alltag von Menschen mit Fluchterfahrung, die schon längere Zeit in Deutschland sind? Gibt es Bedarfe im Bereich Kooperationen und Netzwerke? Wie kann die Arbeit nachhaltig ausgebaut werden? Welche Absprachen sollten dafür getroffen werden?

Aktuelle Problemlagen, Herausforderungen und Chancen der lokalen Flüchtlingsarbeit wurden auf Augenhöhe gemeinsam erarbeitet. Dabei lag der Fokus stark auf der Teilnehmeraktivierung. Daher
wurden die klassischen Vortragsformate durch Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten in den Sessions ersetzt. In insgesamt 12 Sessions wurden u.A. folgende Themen bearbeitet und kritisch diskutiert:

● Selbstorganisation als Form der politischen Partizipation
● Mehrsprachigkeit im Alltag. Deutsche Sprache – Integrationsschlüssel oder Zwang?
● Netzwerkarbeit und Kooperation
● Herausforderungen bei der Berufswahl
● Wie können Angebote zielgruppengerecht gestaltet werden?

Der Kölner samo.fa-Konferenz gelang es, die Herausforderungen aus den Handlungsfeldern Zugang und Teilhabe an Bildung, Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und dezentrale Unterbringung/Mitbürgerschaft zu thematisieren. Der Schwerpunkt der Konferenz lag außerdem auf der Nachhaltigkeit der Zusammenarbeit und auf dem Aufbau neuer Netzwerke. Dazu gehörte zum einen die Kooperationen zwischen kommunalen Akteuren und Migrant*innenorganisationen, und zum anderen der Ausbau der Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren aus der Willkommenskultur in den Bereichen Bildung und Kultur.

Das eingehende Zitat von Virginia Satir zeigt, dass es wichtig ist, Gemeinsamkeiten zu finden und gleichzeitig alle Verschiedenartigkeit als bereichernd zu erleben. Der Kölner samo.fa-Konferenz lokal ist es gelungen, dies genau so umzusetzen.

Weitere Informationen auf der Website zu den Dialogkonferenzen des lokalen Partners und bei Facebook.

Julia Wellmann
Yvonne Niggemann
Projekt samo.fa/Solibund e.V.

Alle Fotos: Charlotte Kalthoff

Partner vor Ort    III